9. Eclipsed Festival Colos-Saal Aschaffenburg 27.05.06

 

Gegen 17:30 kam ich am Colos-Saal an und da bis zu Einlass noch Zeit war entschloss ich mich erst mal dazu vorher noch eine Tasse Kaffee zu trinken, und zwar in der Jazz-Küche (ich glaube so heißt das Lokal direkt beim Colos-Saal).

Während ein Jahr zuvor, als Arena und RPWL im Rahmen des Eclipsed Festival’s dort gastierten, sich um diese Zeit schon eine beachtliche Schlange gebildet hatte, war es gestern noch sehr ruhig.

Um 18:30 begann der Einlass, in den eigentlichen Saal wurde man allerdings erst einige Minuten später rein gelassen, da sie immer noch nicht mit dem Soundcheck fertig waren. Ich bin mir fast sicher, dass es gestern nicht Ausverkauft war, denn der Saal war längst nicht so Menschengefüllt wie ein Jahr zuvor.

 

It was about 17:30 o’clock when I arrived at the Colos-Saal in Aschaffenburg. So I still had 1 hour time before entrance, so I went into this pub directly by the Colos-Saal to have a cup of coffee. Around 18:10 o’clock I went outside again and surely was surprised that in front of the venue it was still very quiet and not like a year ago, when Arena and RPWL had a gig there, where a big amount of people was already waiting to get in. 

At 18:35 o’clock they opened the door to let the people in the hall. There was a slide delay, because they weren’t finished with the sound check.

By 19:15 o’clock there where more people inside, but the venue surely wasn’t soled out

 

Overhead

Pünktlich um 19:30 eröffneten Overhead das Festival und wurden vom Publikum applaudierend empfangen.

Maetapitome war das erste Stück das sie spielten, es dauert immerhin über 20min. und kam Live genauso gut rüber wie auf CD. Maetapitome ist übrigens der Titeltrack ihrer aktuellen CD.

Von ihrem Debut album spielten sie das Stück Zumanthum, welches ebenfalls der Titeltrack ist. Hm, ich muss zugeben mir keine Notizen gemacht zu haben und nun fällt mir ein Song überhaupt nicht mehr ein, es müssten so etwa 4 – 5 Songs gewesen sein.

Jedoch haben sie ein total neues Stück vorgestellt, welches so auf ihrem neuem Album erscheinen könnte. Übrigens auf eine sehr witzige und charmante Art und Weise und zwar erzählte der Sänger uns, dass er den Text noch nicht Auswendig könnte und er ihn noch ablesen müsste, was er auch tatsächlich tat.

Jedenfalls hat die Darbietung der sympathischen Band sehr viel Spaß gemacht, welche circa 1 Stunde dauerte und der Sound war auch sehr gut.

 

Exactly at 19:30 o’clock Overhead opened the festival and started to perform with the first Track, which was Maetapitome, the title track from the album of 2005. From their debut album they played the title track Zumanthum.

Overhead played about 4 songs and sorry, I can’t remember the third song.

The fourth song was a new song of the new album which they are working on now. The vocalist told us that the song is so new, that he would have to read his lines from a little notebook.

Anyhow the performing of Overhead lasted for about 1 hour and was very enjoyable.  Also the Live sound was very good.

 

Line-Up:
Tarmo Simonen - Piano, Synth
Jaakko Kettunen – Guitar
Alex Keskitalo - Vocals, Flute
Janne Pylkkönen – Bass
Ville Sjöblom - Drums

 

 

 

Sylvan

Nach einer kurzen Umbauzeit von ca. 15 min. betraten dann der 2. Act die Bühne, Sylvan. Ein Fan ihrer Musik bin ich schon seit einigen Jahren, jedoch hatte ich zuvor nie die Möglichkeit sie Live zu sehen.

Das erste Stück das sie spielten war vom X-Rayed Album Given –Used-Forgotten. Das Stück fängt ja mit dem Keyboardklängen des Volker Söhl an, dazu der Klasse Gesang des Marco Glühmann. Nach einer weile setzt dann auch der Rest der Band ein, einfach göttlich.

Als nächstes Stück bekamen wir That’s Why It Hurts zu hören vom Album Artificial Paradise.

Nach diesem Song wurden wir von Marco Glühmann begrüßt und er entschuldigte sich quasi, aus Zeitgründen nicht das komplette Album Posthumous Silence Live präsentieren zu können. So folgten nun diese Songs von dem besagten Album und jeder lauschte gebannt diesen Stücken. Es herrschte eine großartige Stimmung im Saal.

Vollends zum brodeln kam der Saal als Sylvan als Encore die Stücke Lost, Deep Inside und als letztes Artificial Paradise darboten.

Die Show von Sylvan, welche über 2 Stunden andauerte, war absolut fantastisch und ich bin froh und dankbar dabei gewesen zu sein.

 

After a break of about 15 minutes Sylvan entered the stage. I’m a fan of their music for several years now, but this was the first time to see them live.

They played some songs out of the “X-Rayed album” and “Artificial Paradise”. Marco Glühmann apologised for not performing the whole album “Posthumous Silence” for time reasons. The Band was in a terrific shape and the live sound was perfect. During the tracks the audience where very quiet and applauded wildly in between the tracks, also after the show, which lasted for about 2 hours.

Sylvan’s show was absolutely fantastic and I was very happy to be there.

 

Setlist:

Given Used Forgotten

That’s Why It Hurts

Eternity Ends

Bequest Of Tears

In Chains

Bitter Symphony

Pane Of Truth

Answer To Live

The Last Embrace

A Kind Of Eden

Posthumous Silence

Lost

Deep Inside

Artificial Paradise

 

Line Up:

Marco Glühmann – vocals

Matthias Harder – drums

Sebastian Harnack – bass

Kay Söhl – guitars

Volker Söhl – keyboards

 

 

 

Gegen 22:30 Uhr wurde wieder die Bühne umgebaut, für den Auftritt von The Tangend. Ich war echt überrascht zu sehen, dass einige gingen. Obwohl ich ehrlich gesagt auch am überlegen war dies zu tun, da The Tangend nicht unbedingt zu meinen Faves gehört und ich dann statt Sonntags morgens um 8:00 Uhr schon gegen 3:00 zu Hause gewesen wäre, da ich mit dem Zug nach Aschaffenburg gefahren bin. Nun anstatt zu gehen entschloss ich mich zu bleiben, getrieben von der Neugierde wie wohl The Tangend Live sein würden.

 

Around 22:30 o’clock the stage was getting prepared for the performance of The Tangend. I was surprised to see that some people where leaving, but I have to admit that I was thinking of leaving my self, since The Tangend doesn’t belong to my favourite bands and I would have arrived home several hour earlier. Well, but instead of leaving I decided to stay, because I was also exited to find out how The Tangend’s music would be Live.

 

The Tangend

Gegen 22:50 war es dann soweit und The Tangend betraten die Bühne. Ich weiß jetzt im Nachhinein nicht mehr ob sie zuerst einen Track gespielt hatten, oder ob zuerst die Begrüßung war, nur noch das die Begrüßung in einem süßen gebrochenen Deutsch von Andy Tilson (sorry, ich bin leider mit dem Line-Up der Band nicht vertraut) stattfand. Leider kann ich auch nicht mehr genau benennen welche Stücke gespielt wurden (ich hatte leider nichts dabei m mir Notizen zu machen [wink]), nur das da Songs aus dem Album The Music That Died  Alone und aus A Place In The Queue dabei waren.

Wau, was soll ich sagen, ich war ehrlich von der performance der Musiker beeindruckt und hoffe, das ich nicht mit offenem Mund, sowie weit geöffneten Augen dastand. Jedenfalls gaben sie bis ca. 1:00 Uhr ihr bestes und bin froh, dass ich mir diesen Teil des fantastischen Abends nicht entgehen ließ.

 

Around 22:50 The Tangend hit the stage. Sorry, I can’t remember exactly the songs they have performed, only that they have played some tracks out of albums The Music That Died Alone and A Place In The Queue.

Andy Tilson (I think that is the guy’s name, because I’m not familiar with the Band’s Line Up) spoke to us in German, which sounded quite funny.

Wau, what should I say, I was truly stunned by their performance and hope I didn’t stay there with my mouth and eyes wide open. The show lasted until 1:00 o’clock Sunday morning.

 

 

 

 

Am Sonntag den 28.05.06 kam ich dann gegen 8:00 Uhr müde, aber auch glücklich und zufrieden zu Hause an.

On Sunday morning at 8:00 o’clock I arrived very tired at home, but also very happy.